TERMINE & AKTUELLES SCHULJAHR 2020/2021

Liebe Eltern,                                                                                                                  09.04.21

welch eine Überraschung, die uns gestern Abend zu später Stunde erreichte und die die meisten von uns nicht erfreuen kann. Zunächst einmal ist es erschreckend zu hören und zu erleben, dass sich die Corona-Situation in Deutschland nicht wirklich verbessert und wir wieder viele Sorgen haben müssen, wie es weitergeht und wann wir es endlich überstanden haben.

Dann ist natürlich die Entscheidung unseres Schulministeriums so, dass wir alle neu denken, organisieren und unsere Kinder trösten müssen, weil sie wieder – mindestens für eine Woche – nicht die Schule auf die Weise besuchen können, wie sie und wir alle es wünschen.

So ist es auch mit diesem Brief mein Wunsch und meine Bitte, Sie wiederum darin zu bestärken, alles dafür zu tun, dass wir verantwortungsvoll dazu beitragen, dass wir Kontakte vermeiden bzw. so einschränken wie nur eben möglich, dass wir Abstand voneinander halten und Masken tragen, damit bald wieder freier leben können. Es liegt auch am Verhalten eines jeden einzelnen von uns. Wenn wir die „AHAL“-Regelungen beachten, werden wir gemeinsam das Virus erfolgreich bezwingen.

Nun kommt noch als weiteres Hilfsmittel zur Bekämpfung der Pandemie die Testpflicht hinzu.

Testpflicht in Schulen

Sie haben es alle gelesen oder durch die Medien erfahren: Alle Kinder, Mitarbeiter*innen und Lehrer*innen sind ab dem 12.04.21 verpflichtet, sich 2x wöchentlich zu testen bzw. testen zu lassen.

Unsere Schule hat die 1. Testlieferung für einen überschaubaren Zeitraum heute erreicht und wir werden mit dem Testen der Kinder in der nächsten Woche (nach einer entsprechenden Einweisung aller Beteiligten) beginnen.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die Kinder außerhalb der Schule 2x wöchentlich testen zu lassen. Sollten Sie dies für Ihre Kinder bevorzugen, legen Sie uns bitte 2x wöchentlich entsprechende Bescheinigungen mit einem negativen Testergebnis eines Testzentrums (o.ä.) vor, die nicht älter als 48 Stunden sind.

Ich hoffe, es ist unnötig, Sie darauf hinzuweisen, dass Eltern, die kein gültiges „negatives“ Testergebnis vorlegen und Kinder, die die Anweisung durch ihre Erziehungsberechtigten erhalten haben, sich nicht testen zu lassen, weder an der Notbetreuung, der OGS, der Kl. Betreuung noch am Unterricht (Präsenzunterricht) teilnehmen dürfen. Gerne dürfen Sie aber zur endgültigen Klärung dieser Frage zur Testpflicht an Schulen des Landes NRW Kontakt zum Ministerium für Schule und Bildung (MSB) unter der Tel.-Nummer 0211 / 5867-40 aufnehmen.

„Sensibler Umgang“ im Testverfahren

Selbstverständlich ist uns allen klar, dass –insbesondere für die jüngeren Kinder – die Durchführung und Handhabung der Tests nicht einfach und eine Belastung für die Kinder darstellen wird. Wir werden daher zunächst einmal mit den Kindern ein ausführliches Gespräch über Ängste und Sorgen führen und sie so gewinnen, mutig und selbstbewusst den Test durchzuführen. Wir werden die Handhabung versuchen zu üben (Wattestäbchen), pädagogisch aufbereitetes Material dazu einsetzen, um größtmögliche Sicherheit zu gewinnen. Auf jeden Fall werden wir auch mit den Kindern darüber sprechen, dass es – im Falle eines positiven Ergebnisses – keine „Schande“ ist und sie sich auch nicht schämen müssen. Wir werden alles daran setzen, Ihren Kindern auch hier Sicherheit und Geborgenheit zu bieten, damit sie eine solche Situation seelisch „heil“ überstehen.

Wir bitten aber auch Sie, die Kinder schon einmal auf die Durchführung des Verfahrens vorzubereiten. Hier gibt es auch entsprechende mediale Unterstützung.

Die Test, die uns das Land NRW zur Verfügung stellt, sind von der Firma Siemens „Clinitest Rapid COVID-19 Antigen Test“. Filmische Unterstützung finden Sie hier :

https://m.youtube.com/watch?v=8P-izXYIvBQ

Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass Sie in vergleichbarer Weise -wie oben beschrieben – Ihre Kinder auf diese neue Situation vorbereiten.

Was geschieht, wenn ein Kind positiv getestet wird?

Ein positives Ergebnis eines Schnelltests stellt noch in keiner Weise einen positiven Befund einer COVID-19- Erkrankung dar, sondern ausschließlich einen begründeten Verdacht.

In diesem Fall werden wir umgehend Kontakt zu Ihnen aufnehmen, damit Sie Ihr Kind ebenso umgehend von der Schule abholen, um mit ihm bei einem Arzt einen PCR-Test durchzuführen. Bis zum Ergebnis dieses Tests darf Ihr Kind die Schule nicht besuchen. Das Ergebnis teilen Sie uns bitte mit.

Eine sehr wichtige Bitte -im eigenen Interesse-an Sie :

BITTE SEIEN SIE AUF JEDEN FALL durchgehend ERREICHBAR!

Es entstünde für Ihr Kind eine sehr belastende Situation, wenn es einen längeren Zeitraum alleine in einem Raum (isoliert) verbringen müsste, da man keinen Kontakt zu Ihnen als Eltern aufnehmen kann. Bitte überprüfen Sie ein weiteres Mal, ob alle bei uns hinterlegten Tel.-Nummern oder E-Mail- Adressen noch Gültigkeit haben. Bitte stellen Sie Ihre Handys auch auf „laut“, so dass Sie es auch hören können, wenn wir versuchen Sie zu kontaktieren.

Was geschieht mit den Schüler*innen, die sich im Umfeld eines positiv getesteten Kindes bewegt haben?

Laut Aussagen des MSB sollten in dieser Situation ausschließlich die Eltern der Kinder durch die Schule informiert werden, in dessen Umgebung das Kind sich gerade aufgehalten hat. Wir bitten diese Eltern, in den darauf folgenden Tagen ein besonderes Augenmerk auf die gesundheitliche Entwicklung Ihres Kindes zu haben.

Da wir direkt vor Beginn der Arbeit (Notbetreuung/Unterricht) testen, ist der Zeitraum des Kontaktes mit einem möglicher Weise infizierten Kind sehr überschaubar.

Unterricht und Notbetreuung

Ab der kommenden Woche findet wieder ausschließlich „Lernen auf Distanz“ statt. Die Kolleg*innen werden – in gewohnter Weise – zu Ihnen und zu Ihren Kindern Kontakt aufnehmen und Unterrichtsmaterial übermitteln. Sollten Sie daheim nicht über einen Drucker verfügen, so finden Sie an in unserer Schule ausgewiesenen Orten (siehe Haupteingang/ Schule : blaue Stellwand) Hinweise, wo Sie die Lernpakete finden.

Die Notbetreuungsgruppen, die vor den Osterferien gebildet wurden, bleiben weitgehend erhalten. In der Zeit von 8.00 Uhr – 11.30 Uhr werden die Kinder von der Lehrerschaft betreut. Im Anschluss daran wechseln sie zur OGS bzw. in die „Kleine Betreuung“.

Achtung: Für Kinder, für die ausschließlich eine ganztägige Betreuung an den jeweiligen Präsenztagen „gebucht“, findet keine Notbetreuung in der kommenden Woche statt. Sollten Sie sehr dennoch sehr dringend einen Notbetreuungsplatz benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

À propos „NOTbetreuung“…

Wir stellen zunehmend fest, dass in manchen Klassen der Bedarf an NOTbetreuungsplätzen außerordentlich hoch ist (hier sind beinahe 50% der Kinder der Klasse in der NOTbetreuung angemeldet), in anderen Klassen wird kein oder nur wenig Bedarf rückgemeldet.

Ich möchte Sie noch einmal freundlich darum bitten, die Begrifflichkeit und Ihr Anmeldeverhalten zur  NOTbetreuung noch einmal kritisch zu hinterfragen: Eltern(teile), die nicht berufstätig sind, sollten im Sinne des Allgemeinwohls ihre Kinder nicht hier angemeldet haben, wenn nicht wirklich eine vertretbare „NOT“ besteht.

Ich bitte hier um Unterstützung und Verständnis. Gerne nehmen wir Abmeldungen zur sinnvollen Reduzierung der Gruppen entgegen.

Liebe Eltern, wir müssen es schaffen!

Seien Sie dabei, übernehmen Sie Verantwortung und lassen Sie uns gemeinsam nicht nachgeben in unserer Hoffnung und unserem Optimismus.

So lange kann es nicht mehr dauern ….

Ich grüße Sie herzlich auch im Namen aller der GGS-Millrath

U. Winz

Maskenpflicht                                                                                                                                      23.  Februar 2021

Liebe Eltern,

mit Aufnahme des Schulbetriebes in Form des Wechselunterrichts hat das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes NRW entschieden, dass auch die Grundschulkinder generell verpflichtet sind, Masken zu tragen.

Wir werden konsequent unsere Lüftungspause alle 20 min. nutzen und die Masken für mind. 5 min. zum Trinken und ggf. Essen kurzfristig mit dem geforderten Abstand abnehmen. In dieser Phase wird die Luft im Klassenraum ausgetauscht, die Aerosolbelastung reduziert und eine Regelmäßigkeit ermöglicht, die für alle Beteiligten wichtig ist.

Insbesondere auch für die Lehrkräfte ist bei FFP2-Standard eine regelmäßige Abnahme der Maske wichtig. Ansonsten müsste den Lehrkräften aus arbeitsrechtlichen Gründen nach längeren Tragezeiten maskenfreie Zwangspausen ermöglicht werden, die wir wiederum aus aufsichtstechnischen Gründen nicht durchführen können. Die Kinder sollten – wie bisher auch erbeten – Wechselmasken mitführen, um durchfeuchtete Masken austauschen zu können. Bitte bedenken Sie hier auch die Hygiene und geben Sie Ihrem Kind Behältnisse (Dosen, verschließbare Tüten) für gebrauchte und getrennt davon neue Masken mit.

Auch der Sportunterricht/ Bewegungspausen im Freien erlauben lt. VO den Kindern eine Entlastung von der Maskenpflicht.

Uni Köln begleitet auch die GGS-Millrath auf dem Weg zum inklusiven System

Über drei Schuljahre hinweg haben zwölf Schulen aus dem Kreis Mettmann – u.a. auch unsere Schule – an einer intensiven prozessbezogenen Begleitung zur Entwicklung einer inklusiven Schule teilgenommen. Als Zeichen der Wertschätzung und Geste des Dankes für das über den langen Zeitraum hinweg erbrachte Engagement wurden die Leitungen und ihre Teams jetzt im Namen von Landrat Thomas Hendele und Prof. Dr. Thomas Hennemann von der Universität zu Köln in kleinem Rahmen stattgefundene Aushändigung der Urkunden durch die Untere Schulaufsichtsbehörde mit einem Zertifikat besonders geehrt.

Ab dem Schuljahr 2017/18 erfolgte die Implementation der prozessbezogenen Begleitung, die sich aus zehn Fortbildungsmodulen, Reflexionsveranstaltungen sowie Beratungsangeboten zusammensetzte. Im Rahmen der Fortbildungsmodule wurden konkrete Umsetzungsideen für die eigene Schule entwickelt und im Anschluss in der praktischen Arbeit umgesetzt. Dabei griffen die Schulen auch auf die Ergebnisse von Befragungen und Erhebungen aus der wissenschaftlichen Begleitstudie des Forschungsprojekts Mettmann 2.0 zurück, das von Prof. Dr. Hennemann und Prof. Dr. Jürgen Wilbert, Professor für Inklusionspädagogik an der Universität Potsdam, im Auftrag des Kreises Mettmann durchgeführt wurde. Schulspezifische Schwerpunktsetzungen konnten so innerhalb der prozessbezogenen Begleitung datengestützt realisiert werden.

Die Schulen wurden auf ihrem Weg durch Inklusionsmoderatoren des Kompetenzteams Mettmann unterstützt, die durch Prof. Hennemann und sein Team von der Universität zu Köln in enger Kooperation mit dem Schulamt des Kreises Mettmann geschult und gecoacht wurden.

  • 29. März – 10. April 2021

    Osterferien

  • Freitag, 14. Mai 2021

    beweglicher Ferientag – schulfrei

  • Freitag, 4. Juni 2021

    beweglicher Ferientag – schulfrei

  • 5. Juli bis 17. August 2021

    Sommerferien

  • Anmeldetermine für das Schuljahr 2022/2023

    Dienstag, 5. Oktober 2021
    Mittwoch, 6. Oktober 2021
    Donnerstag, 7. Oktober 2021

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