Prävention

Stark, gesund und sicher durch den Schulalltag

Prävention ist ein fester Bestandteil unseres Schullebens. In altersgerechten Projekten lernen die Kinder, auf ihre Gesundheit zu achten, persönliche Grenzen wahrzunehmen, Konflikte friedlich zu lösen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Dabei begleiten wir sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg zu selbstbewussten, aufmerksamen und hilfsbereiten Persönlichkeiten.

Gesund aufwachsen

Gesundheit beginnt mit Wissen und guten Gewohnheiten. Deshalb beschäftigen sich unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit den Themen Zahnpflege und ausgewogene Ernährung.

Einmal im Schuljahr untersucht eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt die Zähne der Kinder. Die Eltern werden anschließend schriftlich über das Ergebnis informiert. Zusätzlich besuchen Fachkräfte der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit die Klassen. Sie erklären anschaulich, warum regelmäßige Zahnpflege wichtig ist, und üben mit den Kindern das richtige Zähneputzen.

Im dritten Schuljahr erwerben die Kinder außerdem den Ernährungsführerschein. Sie lernen die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung kennen, bereiten einfache Speisen zu und üben den sicheren Umgang mit Lebensmitteln und Küchenutensilien. Auch Sauberkeit und Hygiene spielen dabei eine wichtige Rolle.

Soziales Lernen mit LUBO

In der Schuleingangsphase begleitet das Programm „LUBO aus dem All“ die Kinder beim sozialen und emotionalen Lernen. Gemeinsam mit dem kleinen Wesen LUBO entdecken sie, wie Gefühle, Gedanken und Handlungen miteinander verbunden sind.

Die Kinder lernen, ihr eigenes Verhalten bewusster wahrzunehmen, die Wirkung auf andere einzuschätzen und passende Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Inhalte werden regelmäßig im Unterricht aufgegriffen und unterstützen ein rücksichtsvolles und friedliches Miteinander im Schulalltag.

Den eigenen Körper und persönliche Grenzen wahrnehmen

Im vierten Schuljahr nehmen die Kinder regelmäßig am Präventionsprojekt „Mein Körper gehört mir“ teil. In einem dreiteiligen Theaterprogramm der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück setzen sie sich altersgerecht mit ihrem Körper, ihren Gefühlen und ihren persönlichen Grenzen auseinander.

Die Kinder lernen, zwischen angenehmen und unangenehmen Situationen zu unterscheiden, deutlich Nein zu sagen und sich Hilfe zu holen. Sie werden darin bestärkt, ihren eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen und mögliche Gefahren zu erkennen und anzusprechen.

Eine begleitende Veranstaltung gibt auch den Eltern die Möglichkeit, sich über die Inhalte des Projekts zu informieren und Fragen zu besprechen.

Konflikte fair und selbstständig lösen

Unsere Streitschlichterinnen und Streitschlichter helfen dabei, Konflikte auf dem Schulhof friedlich zu klären. Als neutrale Vermittler unterstützen sie andere Kinder dabei, einander zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

Die Ausbildung beginnt im zweiten Halbjahr des dritten Schuljahres und findet regelmäßig statt. Die Kinder lernen den Ablauf eines Schlichtungsgesprächs kennen, üben hilfreiche Fragetechniken und entwickeln Lösungswege für typische Konfliktsituationen.

Im vierten Schuljahr übernehmen sie ihre Aufgabe in den Hofpausen. Durch ihre Westen sind sie für alle Kinder gut zu erkennen und werden bei ihrer Tätigkeit von einer Lehrkraft begleitet.

Werte im Alltag leben

Mit unserem Motto des Monats machen wir wichtige Werte für die Kinder konkret und erlebbar. Gemeinsam mit dem Schülerparlament wählen wir Verhaltensweisen aus, die für ein gutes Zusammenleben in unserer Schule besonders wichtig sind.

Ein Monatsmotto kann zum Beispiel lauten: „Wir grüßen einander freundlich“, „Wir sagen Bitte und Danke“ oder „Wir helfen einander“. Während des Monats achten alle Klassen besonders auf das jeweilige Motto. Anschließend sprechen die Kinder darüber, was bereits gut gelungen ist und was sie gemeinsam noch verbessern können.

Verantwortung übernehmen und helfen

Im dritten Schuljahr können sich Kinder zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausbilden lassen. Sie lernen, Gefahrensituationen zu erkennen, den Notruf abzusetzen und gezielt Hilfe zu holen. Außerdem erfahren sie, wie sie ruhig und verantwortungsvoll reagieren können, wenn sich ein anderes Kind verletzt hat.

Im vierten Schuljahr setzen die ausgebildeten Kinder ihr Wissen in den Pausen ein. Ihre Westen machen sie für die gesamte Schulgemeinschaft gut erkennbar.

Auch in der OGS wird das Thema Erste Hilfe aufgegriffen. Im Rahmen des Ferienprogramms findet regelmäßig ein intensiver Ersthelferkurs statt.

Nach oben